Was ist dran an der 1 Million-Meilen E-Batterie?

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

derzeit geht eine magische Zahl unter Investoren der E-Mobilität um. Danach soll ein US-Unternehmen namens Sila Nanotechnologies eine E-Batterie entwickeln, die mit einem Ladezyklus ein E-Auto über eine Strecke von einer Million Meilen oder umgerechnet rund 1,6 Millionen Kilometern bewegen kann. Stop! Ich muss die Dinge sachlich ordnen. Diese magische Zahl beruht teilweise auf einem Missverständnis.

Das sind die harten Fakten: Sila Nano wurde vor etwas über 10 Jahren gegründet und ist mittlerweile im US-Bundesstaat Kalifornien (Alameda) ansässig. Die Amerikaner setzen auf ein speziell angemischtes Material für die Siliziumanode. Zur Info: Die aktuellen Lithium-Batterien arbeiten in der Regel mit einer Graphitanode. Der derzeit dominierende Batterietypus gilt als ausentwickelt, vor allem in puncto Energiedichte.

Sila Nano verspricht nun einen bahnbrechenden Durchbruch in der Batterieentwicklung. Man will den Deckel heben und der E-Mobilität in den nächsten 5 bis 10 Jahren zum Durchbruch verhelfen. Dabei will man die Energiedichte der aktuellen Batteriemodelle bis spätestens 2031 ungefähr verdoppeln.

Ferner soll eine Kilowattstunde Batterie nur noch rund 50 USD. Aktuell kosten preisgünstige Batteriezellen aus China rund 100 USD. Die neue Super-Batterie soll über 10.000 Ladezyklen ermöglichen und bis zu 30 Jahre lang funktionieren. Und nun kommen wir zu der magischen Zahl von 1 Million Meilen. Das ist die denkbare Laufleistung des E-Speichers über die gesamte Lebensdauer von 30 Jahren. 

Ist eine solche Laufleistung einer Batterie überhaupt denkbar? Die Angaben des Unternehmens beruhen natürlich auf Modellrechnungen und Laboruntersuchungen unter optimalen Bedingungen. Gleichwohl ist die Entwicklung einer solchen Dauer-Batterie durchaus vorstellbar. Zum Vergleich: Ein gut gewartetes Diesel-Taxi bringt durchaus 500.000 km aufs Tacho, bevor es auf dem Autofriedhof abgestellt wird. Angeblich sollen einige Diesel-Taxis in der Türkei mit einem Tachostand von 1 Million km immer noch fahren. Mit anderen Worten: Eine Laufleistung von 1,6 Millionen km sprengt nicht unbedingt unsere Vorstellungskraft.

Die zuvor angegebenen Leistungsdaten mögen unter Praxisbedingungen nicht ganz erreichbar sein. Trotzdem: Die Amerikaner wirken auf mich seriös.

Deshalb arbeitet Mercedes-Benz mit dem Unternehmen zusammen und wird ab 2025 in der G-Klasse eine E-Batterie verbauen, deren Zellen von Sila Nanotech produziert werden. Derzeit verfügt das US-Unternehmen am Stammsitz in Almeda bereits über eine kleine Produktion, mit der man rund 10 Millionen Smartphones versorgen könnte. Mit anderen Worten: Hier ist nicht nur Zukunftsmusik, sondern auch schon konkrete Substanz.

Jetzt die schlechte Nachricht: Das US-Unternehmen Sila Nanotech ist noch nicht börsennotiert, sondern stützt sich auf Risikokapital diverser Investoren und Unternehmen. Aus Deutschland sind – wie bereits angedeutet – Mercedes-Benz sowie der Risikokapitalgeber Next47 (Siemens) mit von der Partie. Wir müssen in dieser Frage realistisch sein: Ein Börsengang steht in diesem Jahr sicherlich nicht an.

Ich habe allerdings für Sie einen Ausweg aus der Misere. So hat sich der Verlag entschieden, meine Einmalstudie E-Mobilität bzw. Smart Mobility – Parsevals Privatdepot – letztmalig nochmals für Neuleser zu öffnen. Ich übertreibe nur leicht: In dieser Studie finden Sie die deutsche und norwegische Sila Nanotech. Außerdem bringe ich Ihnen den europäischen Marktführer für kritische Batteriematerialien mit, der erst vor wenigen Wochen die Giga-Produktion in Polen angeworfen hat. Ohne dieses Unternehmen ist der europäische Batterieboom 2.0 schlechterdings undenkbar.

Aus den USA bringe ich Ihnen zwei Lithiumförderer – einen etablierten und einen jungen Wilden – mit. Außerdem erfahren Sie die Wertpapierkennnummer eines Infrastruktur-Spezialisten, der gerade unser Ladesäulennetz aufbaut. Wenn ich die Geschäftszahlen richtig im Kopf habe, ist diese Einheit im Unternehmen 2022 um 140 % gewachsen. Hier wird so richtig konkret, was Batterieboom 2.0 bedeutet, nämlich maximales Wachstum.

Ja, Sie verstehen den Sachverhalt völlig richtig, hier wird nicht isoliert investiert, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Deshalb verrate ich Ihnen auch, welchen E-Autobauer Sie jetzt brauchen, um optimal vom Batterieboom 2.0 zu profitieren.

Aber grau ist alle Theorie. Hier geht es direkt zur Studie.

Mit herzlichen Grüßen

 

Ihr

Alexander von Parseval

Chefredakteur Parsevals Privatdepot

P.S. Warum heißt diese Studie eigentlich Parsevals Privatdepot? Die Antwort: Ich habe mich schon vor einigen Monaten entschieden, persönlich schwerpunktmäßig und langfristig im Segment der Smart Mobility zu investieren. Mit dieser Studie gewinnen Sie also quasi Einblick in mein Privatdepot.

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