China befindet sich in der Zwickmühle

China in der Falle

Sehr geehrter Leser,

der Weg aus der Mittelstandsfalle erfordert die Entwicklung eigener High-Tech-Technologien mit den dazugehörigen geistigen Eigentumsrechten.

Dabei geht es nicht nur darum, diese Technologien selbst zu nutzen, sondern auch darum, sie anderen Ländern zu lizenzieren.

Viele Länder mit mittlerem Einkommensniveau zahlen Lizenzgebühren an andere, um Zugang zu Technologien zu erhalten, die sie für ihr Wachstum benötigen.

Der wahre Fortschritt zeigt sich erst, wenn ein Land seine eigenen Technologien entwickelt, eine höherwertige Produktion betreibt und Lizenzgebühren von anderen erhält. Daher ist der Schlüssel zur Vorhersage des zukünftigen Wachstums Chinas die Technologie.

Die entscheidende Frage ist: Kann China, bevor es von anderen fortschrittlichen Wirtschaften wie Indien überholt wird, eigene High-Tech-Technologien entwickeln und Branchen mit hohem Wertzuwachs schaffen? Bisher sieht es nicht vielversprechend aus.

China hat bisher wenig Fortschritte in High-Tech-Bereichen wie Halbleitern, Hochkapazitätsflugzeugen, medizinischer Diagnostik, Kernreaktoren, 3D-Druck, KI, Wasseraufbereitung und virtueller Realität gezeigt.

Auch wenn China beeindruckende Projekte wie Hochgeschwindigkeitszüge vorweisen kann, stammen viele der zugrunde liegenden Technologien aus Ländern wie Deutschland oder Frankreich. Die wirtschaftlichen Fortschritte Chinas sind oftmals das Ergebnis von Verschuldung und Diebstahl von geistigem Eigentum.

 

China und das Dilemma

der Innovation und Investition

China, als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, hat in den letzten Jahrzehnten beeindruckende Wachstumszahlen erzielt. Doch trotz seiner wirtschaftlichen Macht hat das Land Schwierigkeiten, in den Bereichen Innovation und Investition Fuß zu fassen.

Mangel an eigener Innovation: Wie gerade erwähnt, basiert der wirtschaftliche Fortschritte Chinas zu großen Teilen auf adaptierten oder angeeigneten Technologien (eine schöne Umschreibung für Diebstahl geistigen Eigentums).

Der Westen, insbesondere die USA, hat China oft des Technologiediebstahls beschuldigt. Als Reaktion darauf haben die USA Exportverbote für fortschrittliche Halbleiter nach China verhängt und Sanktionen gegen die Nutzung von Huaweis 5G-Systemen eingesetzt.

Darüber hinaus haben sowohl die USA als auch die Niederlande Exportverbote für hochmoderne Halbleiterherstellungsausrüstungen nach China erlassen, was Pekings Bemühungen, seine eigene Halbleiterindustrie aufzubauen, erheblich erschwert hat.

Übermäßige Abhängigkeit von InvestitionenWährend Investitionen ein wesentlicher Bestandteil des Wirtschaftswachstums sind, hat sich China in zu hohem Maße auf sie verlassen.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes ist die Summe aus Konsum, Investitionen, Staatsausgaben und dem Saldo von Exporten und Importen.

In vielen entwickelten Ländern – mit Ausnahme von Ländern wie Deutschland – macht der Konsum zwischen 50 Prozent und 70 Prozent des gesamten Wirtschaftswachstums aus, während Investitionen etwa 25 Prozent ausmachen. In China liegt der Konsum jedoch nur bei 25 Prozent des BIP, während die Investitionen 45 Prozent erreichen.

Dieses Ungleichgewicht hat dazu geführt, dass ein erheblicher Teil der Investitionen des Landes in Projekte fließt, die sich nicht rentieren.

Verschwendung von Ressourcen: China hat in den letzten Jahren zahlreiche Großprojekte und Infrastrukturvorhaben in Angriff genommen. Doch nicht alle diese Projekte sind sinnvoll.

Einige, wie der Nanjing South Bahnhof mit seinen opulenten Marmorwänden und zahlreichen, oft leeren Rolltreppen, sind Beispiele für überflüssige Ausgaben.

Ebenso sind die sogenannten „Geisterstädte“ – riesige städtische Entwicklungen, die größtenteils unbewohnt sind – Zeugnisse für ineffiziente Investitionen und Planungsfehler.

Während China zweifellos zu den wirtschaftlichen Giganten der Welt gehört, gibt es ernsthafte strukturelle Herausforderungen, die angegangen werden müssen. Das Land muss einen Weg finden, seine eigene Innovationskraft zu stärken und gleichzeitig sicherzustellen, dass Investitionen effektiv und sinnvoll sind.

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Konsum und Investitionen ist entscheidend, um ein nachhaltiges und stabiles Wachstum zu gewährleisten. Das Erkennen und Vermeiden ineffizienter Ausgaben wird für China ebenso wichtig sein wie das Fördern von Technologie und Innovation.

 

Mit freundlichen Grüßen

Jim Rickards

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